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Die Odessaer Hebräische Erbe
Dauer: 4 Stunden Gehen: mittelschwierig
Fahren Sie zur Potjomkin-Treppe, die unmittelbar im Herzen der Stadt liegt. Odessa ist nicht viel älter als 200 Jahre, aber eine der interessantesten, „kosmopolitischen“ Städte der Ukraine ist. Seit Langem wohnten hier die verschiedensten Völker und bilden nicht nur ein kulturelles Mosaik, sondern machen Odessa zu einem wahrhaft gastfreundlichen Zufluchtsort, auch für das judische Volk. Deswegen nennt man Odessa „Das Tor zu Sion“. Viele weltberühmte Leute lebten und wirkten in Odessa: Jasha Heifez, Emil Gilels, David Oistrach, Natan Milstein, Leon Brodski, Isaak Babel, Wladimir Shabotonski und viele anderen.
Besuchen Sie eine neue Synagoge „Schomrei Schabbos“. Im vorbeifahren sehen Sie das eindrucksvolle Gebäude der Brodski-Synagoge, das Haus von Shabotinski. Fahren Sie durch die Judische Straße, wo die alte Synagoge liegt. Vor kurzem wurde sie renoviert und wieder in Betrieb genommen. Im 2. Weltkrieg waren in Odessa deutsche und rumänische Truppen stationiert. Mehr als 280 000 Einwohner (in der Mehrzahljuden) wurden ermordert oder in Konzentrationslager verschleppt. Im Bezirk „Moldavanka“ sehen Sie eine gedenkstätte: zwei Grabsteine, die mit Menorah und mit Magen David verziert sind. Sie erinnern an den Holocaust, an die schreckliche „Todesstraße“, durch die Juden die ihrem tragischen Untergang geführt waren. Fahren Sie weiter durch die Schalom Aleichem-Straße und sehen Sie das altertümliche Gebäude des judischen Spitals, das im Jahre 1802 gebaut wurde.
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